Sexualität und Sprache

Sexualität und Sprache

Auch für kommunikationsgeübte Menschen, wie Lehrkräfte oder pädagogisches Fachpersonal ist dieses Thema nicht leicht.

Über Sexualität sprechen zu können, ist keine angeborene Fähigkeit. Das Thema ist nach wie vor mit Tabus belegt, die es schwer machen, einen unbefangenen Sprachgebrauch zu pflegen. Es gibt keinen allgemeingültigen Sprachkodex dazu. Im Alltag ist Kommunikation über Sexualität meist gar nicht vorhanden.

Sexuelle Bildung ist ein Erziehungsauftrag. In Lehrplänen für die Sekundarstufen I und II ist die Sexualaufklärung festgeschrieben.

Generationen übergreifende Kommunikation dazu fällt jedoch besonders schwer. Der Sprachgebrauch von Kindern und Jugendlichen wird von Erwachsenen oft mit dem Attribut der „Gossensprache“ belegt. Aber welche Sprache steht dem Nachwuchs  auf dem Gebiet der Sexualität überhaupt zur Verfügung?

Dieser und anderen Fragen soll nachgegangen werden. Nach einem kurzen theoretischen Input gibt es mehrere Gelegenheiten zum praktischen Umgang mit dem Thema. Kleine Übungen werden ergänzt durch spielerische Methoden, wie z.B. „Das Sex-Alphabet“.

Dieses Modul ist in vier Einheiten à 45 Minuten gegliedert. Nach jeder Einheit gibt es kurze „Murmelgruppen“ (Pausen) und am Ende eine Zielsetzungsrunde.

Das Modul Sexualität und Sprache ist kostenfrei.

Es findet in Ihrer Einrichtung oder in der Gesundheitsagentur der AIDS-Hilfe statt.